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Alltägliche Hilfe
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  1. Systemabbildsicherung
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  1. Systemabbildsicherung
    • Bevor Sie Windows Server 2008/2008 R2 zu Windows Server 2012 aktualisieren, sollten Sie eine Systemabbildsicherung erstellen. Der Vorteil dabei ist, dass Sie bei Problemen schnell und einfach Ihr bisheriges Windows Server 2008/2008 R2-System wiederherstellen können. Mit dem kostenlosen Tool Disk2vhd von Sysinternals können Sie physische Festplatten in eine VHD-Datei sichern und diese später zur Wiederherstellung von Daten nutzen. Die VHD-Datei können Sie auch in Windows Server 2012 R2 als Festplatte einbinden. Dazu starten Sie den Festplatten- Manager durch Eingabe von diskmgmt.msc auf der Startseite und fügen die virtuelle Festplatte an. Nach dem Download von Disk2vhd hier... können Sie das Tool direkt ohne Installation starten. Legen Sie zunächst den Pfad und den Namen der anzulegenden VHD-Datei fest. Bestimmen Sie anschließend, welche physischen Festplatten in der Sicherung enthalten sein sollen und klicken Sie auf Create. Daraufhin erstellt der Assistent die VHD-Datei. Diese lässt sich in alle Virtualisierungslösungen einbinden, die mit VHD-Dateien umgehen können. Im Startfenster sehen Sie auch, welche Größe die VHD-Datei nach dem Erstellen haben wird. Disk2vhd unterstützt Windows ab XP SP2, also auch Windows Server 2008/2008 R2. Auch in Windows Server 2012 und Windows 8/8.1 können Sie das Tool nutzen. Neben 32-Bit-Systemen können Sie das Tool ebenfalls unter 64-Bit-Systemen einsetzen.
    • Einer der größten Vorteile dieses Tools ist, dass das zu sichernde System normal weiterlaufen kann. Bei den meisten Computern müssen Sie den Rechner kompliziert mit Boot-CDs starten, von denen meist nicht genügend Festplattenplatz oder eine Verbindung zum Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Das Tool baut auf den Windows-Schattenkopien auf, um eine konsistente Momentaufnahme (Snapshot) eines Computers erstellen zu können. Erstellen Sie mehrere Images gleichzeitig von mehreren eingebauten Festplatten, legt Disk2vhd für jede physische Festplatte eine eigene VHD-Datei. Sie können Festplatten auch abwählen und so beispielsweise nur Systempartitionen sichern und Datenpartitionen übergehen. Unter Windows Server 2008/2008 R2 und Windows Server 2012/2012 R2 können Sie die VHDDateien ebenfalls direkt in das Betriebssystem einbinden. Allerdings sollten Sie auf einem Computer nicht die VHD-Datei booten, die der Systempartition des Rechners entspricht. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Betriebssystem mit den Signaturen der Festplatten durcheinander kommt. Sie können Disk2vhd auch über die Eingabeaufforderung starten. Die Syntax dafür lautet...
      • disk2vhd <[drive: [drive:]...]|[*]> <VHD-Datei>
      • Ein Beispiel für den Aufruf wäre: disk2vhd * c:vhdsnapshot.vhd
    • Verwenden Sie statt einem Laufwerkbuchstaben den Platzhalter *, sichert das Tool alle Festplatten
      des Computers.
    • Kopieren Sie die Festplatte auf einen Computer mit Windows Server 2012/2012 R2 oder Windows 8/ 8.1, können Sie über die Festplattenverwaltung und den Menübefehl Aktion/Virtuelle Festplatte anfügen die VHD-Datei bereitstellen. So erhalten Sie Zugriff auf den Inhalt über den normalen Explorer und können die VHD-Datei als Datensicherung nutzen. Sie müssen die Festplatte über das Kontextmenü anschließend noch online schalten. Der Explorer richtet daraufhin ein Laufwerk ein, über das Sie auf den Inhalt zugreifen können. Enthält die Festplatte mehrere Partitionen, legt Windows für jede Partition ein eigenes Laufwerk im Explorer an.

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